Konstruktiver Journalismus - Neue Wege im Umgang mit komplexen Themen? Ein Streitgespräch

Show notes

Die Nachrichtenlage überfordert viele Menschen und deswegen schalten sie bewusst ab: 70 Prozent der Deutschen sagen, dass sie ab und zu abschalten müssen, weil ihnen die Berichterstattung zu viel oder zu negativ wird. Und über ein Drittel geben an, dass die vielen negativen Nachrichten eine Belastung für ihr Wohlbefinden sind.

Ist konstruktiver Journalismus die Antwort darauf? In dieser Folge diskutieren wir, was hinter dem Konzept steckt: Lösungen anbieten statt reiner Problemfokus, Perspektivenreichtum statt nur Schwarz oder Weiß und mehr Dialog mit dem Publikum.

Während Lars konstruktiven Journalismus als sinnvoll und hiflreich erachtet, bleibt Stefan skeptisch: Braucht es wirklich ein neues Label oder einfach besseren Journalismus? Und lässt sich in Zeiten von Filterblasen, Polarisierung und Social Media überhaupt noch ein konstruktiver Dialog führen?

Ein Streitgespräch über Medien, Verantwortung und die Frage, ob konstruktiver Journalismus eine Antwort sein kann.


Quellen:

Why Constructive Journalism? - https://constructiveinstitute.org/why/

Was ist konstruktiver Journalismus? - https://www.bonn-institute.org/was-ist-konstruktiver-journalismus

What Is Solutions Journalism? - https://www.solutionsjournalism.org/who-we-are/solutions-journalism

Konstruktiver Journalismus: Chancen & Herausforderungen - https://www.media-lab.de/de/blog/konstruktiver-journalismus/

Vortrag von Heribert Prantl mit Kritik des Konstruktiven Journalismus (ab 35:15) - https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/l/4762

Beispiele:

Perspective Daily: https://perspective-daily.de/article/feed/#/newest?page=1

Squirrel News: https://squirrel-news.net/de/news/

Weitere Beispiele auf der Seite des Bonn Insttitute: https://www.bonn-institute.org/konstruktive-praxis


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Stefan:

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Show transcript

00:00:12: Hallo, schönen guten Tag zu neun vor neun unserem digital Podcast wo wir ein meistens digitales Thema in der Woche besprechen.

00:00:22: Hallo Stefan.

00:00:24: Moche!

00:00:25: So richtig digital sind wir heute vielleicht gar nicht unterwegs aber wenn wir über Medien reden dann ist es ja eigentlich meistens Digital.

00:00:31: insofern passt schon würde ich sagen.

00:00:33: Passt schon wie der Freund gesagt?

00:00:37: Obwohl Bast show oder der Wachdurchstadt P dann immer B Aber egal wollen wir uns da rein nicht vertiefen Wir sind beide keine Franken.

00:00:47: Wir wollen heute über ein Thema reden, was ja immer schon wieder mal ansprach.

00:00:50: ich habe es immer wieder mal so in Nebensätzen erwähnt und du darüber sollten wir vielleicht auch reden machst dich immer so ein bisschen lustig darüber.

00:00:58: also schauen wir mal ob Ja wie du das Thema wie du zu dem Thema so grundsätzlich stehst?

00:01:05: Wir wollen nämlich über Journalismus reden und vor allen Dingen konstruktiven Journalismus.

00:01:11: So einen richtig aktuellen Anlass gibt's glaube ich gar nicht.

00:01:15: Gunnar Sohn, der ja ein Ex-Partner hier in unserem neun vor neun Universum war ist, der hat was so zu konstruktiven Journalismus grundsätzlich geschrieben.

00:01:25: aber wie gesagt das Thema ist eigentlich immer aktuell und wir leben ja in einer Multikrisenwelt und insofern macht es schon Sinn über vielleicht ein bisschen mehr Konstruktivität zu reden.

00:01:40: Ich bin gespannt, ich bin sehr gespannt.

00:01:44: Lars ist konstruktiv und ich bin destruktiv oder nein?

00:01:46: Ich bin investigativ.

00:01:48: Investigativ.

00:01:49: Auch darüber muss geredet werden glaube ich.

00:01:52: Und auch ob wir hier konstruktive so grundsätzlich sind können wir vielleicht dann auch noch mal drüber reden.

00:01:56: aber erstmal angefangen.

00:01:57: wir sind ja beides so Nachrichten Junkies würde ich sagen.

00:02:00: oder also wir verfolgen viele Nachrichten Sprechen,

00:02:05: wir schreiben.

00:02:06: Wir reden über viele Nachrichten und deswegen jetzt erst mal die Frage vermeidest du auch Nachrichten?

00:02:13: Kann man bei mir nicht sagen.

00:02:16: Also

00:02:16: du

00:02:17: minst

00:02:17: alles mit was geht?

00:02:19: Ja, du hast ja eigentlich die Antwort schon selbst gegeben nachrichtentranke.

00:02:24: Aber ab und zu ist man ja auch mal auf Entzug vielleicht.

00:02:26: oder will man auf entzug gehen?

00:02:28: weil bei mir also ich bin ja auch jemand der sehr viel sehr viele Nachrichten verfolgt, viele Podcasts gehört, Medien abonniert hat und so weiter.

00:02:35: Aber ich merke das bei mir schon, dass ich manchmal einfach zu manchen Dingen auch nicht hören will oder es halt konsequent für einen gewissen Zeitraum abschalte.

00:02:44: ein Beispiel ist als Donald Trump zum zweiten Mal wiedergewählt worden ist.

00:02:48: da bin ich richtig sauer gewesen und da habe ich glaube ich wirklich Für zwei Wochen oder so hab ich überhaupt keine Nachrichten

00:02:54: mehr

00:02:54: konsumiert weil's mich so aufgeregt hat Und da habe Ich schon gemerkt, dass es mir irgendwie besser ging danach.

00:03:00: Also was ist die Lösung, die konstruktive Lösung?

00:03:03: Nachrichten ignorieren.

00:03:05: Nein das ist es eben nicht.

00:03:06: aber es ist etwas was halt viele Menschen machen.

00:03:08: also das Nachrichtenvermeidung ist ja auch mittlerweile ein fester Begriff im Journalismus in der Nachrichtenwelt und es gibt ja auch einige Studien

00:03:18: über diese

00:03:18: Nachrichten.

00:03:19: oder

00:03:19: die Menschen fragen wie sie mit mit

00:03:22: Nachrichten umgehen, ob sie eben Nachrichten vermeiden.

00:03:24: Und es gibt ja so ein paar Zahlen sowohl

00:03:27: weltweit

00:03:27: als auch aus Deutschland.

00:03:29: Also weltweit ist es wohl.

00:03:31: das Reuters-Institut – da habe ich glaube ich auch schon ein paar mal drüber geredet – gibt jedes Jahr einen

00:03:36: Report raus über

00:03:38: den Stand des Journalismus.

00:03:40: und da laut diesem Reutersinstitut sagen eben weltweit ungefähr ein Drittel, dreiunddreißig Prozent dass Sie immer wieder bewusst Nachrichtenkonsum meiden.

00:03:51: In Deutschland ist es eben wohl sehr, sehr viel mehr.

00:03:54: Da geben ungefähr siebzig Prozent der Bevölkerung an, dass Sie ab und zu abschalten müssen – also so wie ich gerade geschildert habe – weil Ihnen die Berichterstattung

00:04:03: zu viel

00:04:04: oder zu negativ ist.

00:04:06: Und rund vierzehn Prozent der Menschen in Deutschland sagen eben, dass sie wirklich aktiv Nachrichten vermeiden, zu den aktiven Nachrichtenvermeidern gehören.

00:04:18: Und dann noch eine Zahl.

00:04:20: Ungefähr die Hälfte, ein bisschen weniger als die Hölfte sagen bei Fernsehnachrichten dass sie die als zu Problem beladen empfinden.

00:04:28: also insofern Nachrichtenvermeidung ist ne Lösung für viele aber es ist natürlich auch ein Riesenproblem für Medien.

00:04:34: Ne?

00:04:40: Was soll ich dazu sagen?

00:04:42: Ja!

00:04:44: Dann mir auch vorher schon ausgemacht du rafferierst heute ich nicken war.

00:04:47: Ja, aber was ich interessant finde an der... Also irgendwann kriege ich noch dazu dass du auch etwas sagst.

00:04:52: Was ich halt interessant finde in diesem Phänomen Nachrichtenvermeidung ist es ja eigentlich genau dasselbe wie bei Social Media.

00:04:57: Auch da haben wir ja auch in der letzten Zeit immer wieder darüber gesprochen das viele Menschen das Problem

00:05:03: erkennen,

00:05:04: was sie mit Social Media haben.

00:05:05: Es regt sich irgendwie auf und es macht sie schlecht gelaunt.

00:05:10: Sie

00:05:10: wissen dass sie zu viel

00:05:12: in Social Media unterwegs sind.

00:05:13: Doom-Scrolling ist ein Problem und dass sie eigentlich auch gerne ihren Social Media Konsum vermeiden wollen oder einschränken wollen

00:05:22: aber sie tun's

00:05:23: halt nicht.

00:05:23: also nur sehr homoepatisch weil wahrscheinlich bei Social Media ist das so andere Aspekte hat, weil es gibt ja nicht nur Nachrichten oder nicht nur Dinge die ein aufregeln Social Media.

00:05:35: Es ist auch Unterhaltung, es ist Sport, es is Musik und ganz viel anderes.

00:05:40: Und bei Medien ist es vielleicht ein bisschen was anderes.

00:05:42: also wie gesagt die Lösung oder das Problem scheint sehr ähnlich zu sein Medienkonsum und bei Social Media Konsum.

00:05:51: nur beim Medienkonzum ist es offensichtlich so, dass die Menschen das halt weiß ich nicht.

00:05:55: Nicht als System relevant für sich sehen,

00:05:57: dass sie es vermeiden

00:05:58: können.

00:05:58: bei Social media ist dem nicht so.

00:06:00: Und wie gesagt noch mal ist ein großes Problem für Medien und deswegen müssen halt Medien auch darauf reagieren Sie müssen halt irgendwie damit umgehen sich vielleicht dann eben überfordert fühlen, dass sie es zu negativ... Dass die Berichterstattung zu negativ empfinden.

00:06:13: und ja wenn Medien halt die Menschen nicht verlieren wollen müssen Sie halt irgendwie damit umgehen.

00:06:18: Und das tun ja manche auch.

00:06:21: Jetzt kommen wir zum Punkt.

00:06:22: was ist das denn jetzt verdammt noch mal konstruktiver Choralismus?

00:06:28: Ja es ist eben genau

00:06:29: das!

00:06:29: Es ist eine Reaktion auf den Medien, auf die Nachrichtenvermeidungen.

00:06:34: und der Ansatz Ja drei Aspekte bei dem, bei konstruktiven Journalismus.

00:06:42: Das erste ist es nicht problemorientiert das was wir eben beim Medien sehr oft sehen.

00:06:46: Es wird ein Problem beschrieben aber es wird wenig Lösungen Es wird ja wenig Lösung gesucht es ist eben nicht problem orientierte es ist lösungsorientiert.

00:06:54: Das heißt Ein Problem wird beschrieben?

00:06:56: Ja immer noch.

00:06:57: also es wird nichts vermieden Aber es werden eben auch Lösungen angeboten.

00:07:02: dass ist halt das eine.

00:07:04: der zweite aspekt ist

00:07:06: Dass es

00:07:07: das ist im Grunde Perspektiven bietet.

00:07:11: Also es ist nicht so, dass ein Problem

00:07:14: beschrieben wird

00:07:15: und es gibt dann eben nur Ja oder Nein?

00:07:17: also jetzt sagen wir mal was weiß ich Corona da hat mir das ja ganz oft auch dieses False Balance Problem.

00:07:24: Entweder Corona

00:07:25: ist ein Riesenproblem

00:07:26: und es müssen alle Maßnahmen ergriffen werden

00:07:30: damit das eingebunden,

00:07:31: damit das eingedämmt wird.

00:07:32: Schulen

00:07:32: müssen schließen

00:07:33: man darf nicht mehr auf Spielplätze usw.

00:07:35: Oder es ist gar kein Problem

00:07:36: man soll einfach machen lassen.

00:07:38: Dieses Jahr und Nein gab es ja oft genug in der Berichterstattung.

00:07:41: Es gibt halt mehr als das, also Perspektiven bieten eben nicht nur schwarz oder weiß eins oder zwei Ja oder nein.

00:07:48: Und das Dritte ist

00:07:49: Dialog.

00:07:50: Man muss halt in den Dialog gehen, auch das heißt man muss eben ja mit

00:07:55: unterschiedlichen

00:07:56: sowohl mit mit unterschiedliche Menschen also Experten irgendwie

00:07:59: sprechen zu bestimmten

00:08:00: Themen.

00:08:01: aber jetzt auf Medien bezogen dass Medien eben auch in den dialog mit ihren Ja mit dem Menschen die sie eben hören lesen schauen gehen und sie dann eben auch fragen was sie überhaupt interessiert.

00:08:14: Und wie Sie eben auch Medien

00:08:16: gestaltet wissen

00:08:17: wollen.

00:08:18: also die drei Aspekte Lösungsorientierung, Perspektivenreichtum, Dialog das sind drei Elemente des konstruktiven Journalismus.

00:08:26: Ich traue mich

00:08:26: überzeugend!

00:08:28: Ne ich heißt ja ein bisschen sehr wischig-waschig ganz ehrlich

00:08:31: Ja warum?

00:08:33: Wir müssen in Dialoge, wir müssen Perspektiven sagen.

00:08:36: Ist das jetzt die Wellness-Droase der Wellness-Journalismus?

00:08:39: oder es gibt ja da durchaus auch prominente Quötige wie Harry Bert Brandt ein großes Vorbild ehemaliger Mitglied der Chefdragsmann des Süddeutschen?

00:08:50: Wie gesagt den Leuten Honigus Maul schmieren Werbung für Loppis Wellness Trainer Entertainer sein.

00:08:55: Ja also ich kann das irgendein bisschen sehr weich gespült Ich weiß nicht

00:09:02: Was genau, klickt ihr daran weichgespült?

00:09:05: Das sind doch nur Flosken.

00:09:07: Ich muss fast für ein Team zeigen und ich muss einen Dialog treten.

00:09:09: Dann habe ich aber die Leute in ihrer Filterplase die wollen es doch gar nicht!

00:09:14: Ja das ist es doch sie wollen's halt eben schon.

00:09:15: Das hoffe ich ja gerade am Anfang gesagt... Nein

00:09:17: das wollen wir nicht!

00:09:18: Du versuch da mal in der Filterplashe rechtsextreme oder Corona dort in den Dialog zu drehen und pass bei dem zu sagen.

00:09:26: Da läufst du doch wie eine die berühmte Wut gegen die Scheunentor.

00:09:31: Ja, aber geht's um die Leute?

00:09:33: Die halt vielleicht dann wirklich verloren sind in gewisser Weise und die geht es doch gar nicht.

00:09:37: Es gibt auch nicht nur Menschen, die völlig mit Scheuklappen durch die Gegend laufen und nichts anderes mehr hören wollen.

00:09:45: Also es gibt noch dazwischen was Perspektiven-Reichtum.

00:09:48: Auf wieder da!

00:09:50: Also wenn ich in unserer Diskussion der letzten Wochen sehe und wir haben das ja schon mal gerade auch diskutiert, da war es wirklich so dass also es gibt die grüne Plase.

00:09:58: Es gibt die AfD-Plaße.

00:09:59: Es ist die unzufriedene Plase und außerhalb dieser Plasen wird nur noch am Rande irgendwo kommuniziert.

00:10:06: oder ist man überhaupt noch bereit Informationen aufzunehmen?

00:10:10: Und jetzt sollen wir durch konstruktiven Stigmatismusperspektiven Aufzeigen im Dialog treten... Ich weiß nicht!

00:10:18: Im Journalismus gehört für mich erst mal, es hatte die Fakten darzulegen und wenn die Fakten halt so sind dann müssen sie halt dargelegt werden.

00:10:25: Ich weiß nicht was das soll.

00:10:29: ja also ganz ehrlich

00:10:31: wird das denn gemacht im Journalismus dass nur die fakten dargelegt werden?

00:10:36: Also das ist doch der Punkt.

00:10:37: Also ich finde, Herr Robert Brandtlast ja schon erwähnt.

00:10:40: Der hat eben gesagt, er sieht halt, er kritisiert den konstruktiven Journalismus sehr stark weil er sagt, er hört jetzt auf einmal, Journalismus soll positiver berichten weniger kritisch die Menschen nicht aufregen.

00:10:52: Er nennt es dann irgendwie zuckerigen Journalismus aber darum geht's doch gar nicht.

00:10:58: Dieses weniger kritische oder positiver Bericht.

00:11:01: Es geht ja nicht um positiv, sondern um konstruktiv.

00:11:03: Das ist was ganz anderes!

00:11:06: Also ich lese in allen Artikeln, die ich da gab.

00:11:09: Wir müssen jetzt hier positiv berichten.

00:11:11: Nein!

00:11:11: Das sind positive Perspektiven zu sagen.

00:11:13: Perspektive hat auch eher für sich schon ein Begriff Positives.

00:11:18: Ich finde es ist sehr konstruktiv und nicht positiv.

00:11:25: Nehmen wir doch mal Beispiel was jetzt in der letzten Zeit dann oft war.

00:11:28: nehmen wir Migration oder halt dieses Thema Erbschaftssteuer, sagen wir mal diese beiden.

00:11:35: Da gibt's halt.

00:11:36: wenn ich mir die Medien grundsätzlich angucke wird da nicht nur die Fakten dargestellt sondern es wird halt darüber gesprochen.

00:11:46: Migration ist ein Problem.

00:11:47: Wir müssen das begrenzen.

00:11:48: was kann man tun um es zu begrenzten?

00:11:50: Das wird halt dabei beim Thema Migration dargestellt.

00:11:53: Beim Thema Erbeschafts Steuern höre ich ganz oft Ja, das zerstört den Wirtschaftsstandort Deutschland und so weiter.

00:12:01: Da wird halt ein Problem oder ein Thema wird nur aus einer Sicht von einem wird nur das Problem dargestellt da werden nicht Perspektiven aufgezeigt und dass es nicht positiv um der Perspektive aufzuzeigen.

00:12:13: So was ist jetzt die Perspektiv beim Thema Erbschaftreue und Migration?

00:12:17: Was sind die Perspekten?

00:12:19: Die Leute sitzen doch in ihrem Türmschen in ihrer Plase und sind überhaupt nicht bereit andere Meinung aufzulegen.

00:12:25: Für mich ein klassisches Beispiel, das mich jetzt wahnsinnig aufregt ist gerade auch wieder das Thema Geschwindigkeitsbegrenzung.

00:12:31: Ja?

00:12:32: Statt hier wirklich die perspektive Geschwindigkeit zu bekannten.

00:12:35: wir können sparen Wir können weniger Benzin verbrauchen.

00:12:39: Nein freie Fahrt für freie Bürger und es ist ein Grundrecht Und die Leute tanzen auf den Tisch.

00:12:44: Also

00:12:45: so was!

00:12:46: Die Mehrheit...die Mehrheit ist für eine Geschwindighalts-Begrenzung ja

00:12:49: und die Minderheit blockiert es.

00:12:52: Aber was hat das denn mit...

00:12:53: Was willst du da konstruktiv machen?

00:12:56: Also ich glaube, dass kannst

00:12:58: du mit guten Argumenten dafür und ich habe ein paar genannte, glaub' ich, dafür argumentieren.

00:13:04: Ja!

00:13:04: Wenn die andere Seite diese ... Und es ist ja dann konstruktif oder es ist positiv oder ist rational.

00:13:10: Ich bin ja eher so rational für Wörter.

00:13:14: aber es wird auch komplett von einer gewissen Gruppe inklusive Autolobby, aber auch von vielen Fahrerinnen und Fahrern, Diesel-Dieter einfach blockiert.

00:13:24: Grundsätzlich abgelegt und er wird sofort emotionalisiert.

00:13:27: Da kannst du auch nicht mehr diskutieren.

00:13:29: das kann es bei fast all diesen Themen wie Du genannt hast entsprechend nennen.

00:13:33: Das ist doch unser Problem.

00:13:34: Wir kommen doch gar nicht mehr in Dialog.

00:13:37: Ja aber was ist denn Deiner Meinung nach die Lösung dafür?

00:13:41: Also die Lösung, ich hab da keine Lösung für.

00:13:43: Selbst wenn man die Fakten auf den Tisch legt Corona, selbst wenn wir die FAKTEN auf dem Tisch legte Schindigkeitsbegründung, selbst weil man die fAKTEM auf dem TÜR schlägt Migration ja auch dort gibt es ja genau der Punkt was ist in den Krankenhäusern los etc.

00:13:55: Wenn wir jetzt alle wieder rausschmeißen du kommst hier mit rationalen Argumenten oder konstruktiven Argument und kommst ihr ganz mehr durch?

00:14:03: Weil das dann gleich als stimmt nicht.

00:14:05: Ist gelogen.

00:14:06: Aber bei dir sind doch jetzt gerade beide, die Konstruktiven oder diese anderen Perspektiven sind doch bei dir angekommen.

00:14:15: Jetzt mal grundsätzlich also was dann daraus gemacht wird ist ja eine andere Frage.

00:14:20: da stimme ich dir total zu.

00:14:22: das halt dadurch dass eben so viel Filterblasen gibt Medien gibt, Politiker gibt.

00:14:36: Andere einflussreiche Personen gibt die eben nicht diese Perspektiven auf machen und Themen aus unterschiedlichen Perspektive betrachten.

00:14:44: das ist genau das Problem.

00:14:45: da stimme ich dir total zu.

00:14:47: aber die Lösung ist für mich nicht oder ich denke dann nicht man kann halt nichts daraus macht man kann ja nichts dagegen machen sondern natürlich kann man was dagegen machen.

00:14:53: Ja man kann das immer wieder versuchen aber wir haben keinen Erfolg damit.

00:14:57: Das ist einfach der entscheidende Punkt weil einfach die Schäuglappen runtergehen.

00:15:02: Wir haben doch in dieser Zeit wirklich das Riesenproblem, dass du rational kaum noch diskutieren kannst.

00:15:09: Fakten werden in Fragen gestellt, werden sofort dann als Fake News oder was weiß ich?

00:15:14: Was Lügenpresse etc.

00:15:16: pp.

00:15:16: dargestellt und trinkst mit der nationalen Dingen.

00:15:21: gerade auch jetzt machen wir nicht nur das Thema FDA Trinkst du überhaupt nicht mehr zu den Leuten durch schalten ab Und dann glaubst du oder glauben die Konstruktiven Journalisten, dass sie da irgendwas bewegen können?

00:15:32: Ich glaube es nicht.

00:15:34: Also ich glaube das hier sondern so ein Marketing ist.

00:15:36: also für guten Journalismus gehört von mich erstmal die Faktenlage hinzu.

00:15:40: man kann auch.

00:15:41: es gibt auch sicherlich Themen wo du unterschiedlicher und es sich diese unterschiedliche Ermeinungen sein kannst um die fack gegeneinander abwägen muss.

00:15:47: ja und trotzdem kannst du dann unterschiedlicher Meinung sagen

00:15:50: aber absolut

00:15:53: Ich habe einen Eindruck, dass wirklich in dieser Belegung insbesondere aber auch aus den Asien weiteres Beispiel diese rationale Apprimation überhaupt keine Rolle mehr spielt.

00:16:03: Sondern das der unserer Zeit ist einfach durch den Algorithmus und die Aufregungsökonomie durchaus.

00:16:12: auch da spielen sich als soziale Medien eine ganz entscheidende Rolle rein ein für alle mal versauten.

00:16:17: ich weiß nicht wie wir da wieder zurückkommen können in einem konstruktiven Dialog.

00:16:23: Ich glaube, dass es eben dieses in den konstruktiven Dialog gehen, dass das möglich ist.

00:16:28: Also ich weigere mich auch zu glauben, dass da gar nichts mehr geht und ich bin ja nicht... also ich gehe wieder zurück zum Anfang was ich gesagt habe mit den Zahlen, also siebzig Prozent der Deutschen geben an, dass Sie gelegentlich Nachrichten vermeiden.

00:16:41: Noch mal siebzig Prozent geben an ,dass Sie ab- und zu abschalten müssen weil Ihnen die Berichterstattung zu viel oder zu negativ ist.

00:16:47: Ach, das

00:16:47: ist was da.

00:16:48: jetzt sind auf Social Media und geilen sich an den TikTok-Videos Instagram.

00:16:53: Und den negativen Nachrichten und Schlagzeilen eben entsprechend auf und dagegenhalten!

00:17:01: Ja, und da ist eine große Verantwortung.

00:17:03: Aber trotzdem ist ja der Fakt, dass den Menschen das zu viel ist.

00:17:06: was sie dann als Konsequenz in ihrem Handeln machen, ist ja dann ne andere Frage.

00:17:10: Da stimme ich dir hierzu.

00:17:11: Das passt auch nicht zusammen, das habe ich am Anfang auch gesagt Dass das Problem bei Social Media auslöst.

00:17:15: Die Leute regt es auf aber Sie machen's trotzdem.

00:17:17: Aber ich

00:17:17: sehe die Bildseite und Sie schauen sich News an, Sie schauen die Welt an Ja, die momentan meine Paganda-Platform sind Aber du trinkst doch mit... sehr oft mit wirklich, ich nenne es einfach Qualitätschanalismus.

00:17:34: Aber ich glaube dass du da schon ein bisschen der eben auch so dieser Aufregungsblase auf den Leim gehst wenn du sagst die Leute schauen sich News an.

00:17:42: wie viele Leute schauen denn wirklich News?

00:17:44: Es ist doch ein defizitäres Medium

00:17:47: was von mir

00:17:48: geimpft wird.

00:17:51: Ja, aber auch das... Wir

00:17:52: machen es halt online und nicht mehr gedruckt.

00:17:54: Aber sie konsumieren doch TikTok, Instagram ist doch... Kannst du nicht abstreiten?

00:17:59: Nein natürlich!

00:18:00: Und die ganzen Hasskommentare, wir haben das in Neugier gehabt.

00:18:03: Ich hab's ja auch zitiert.

00:18:05: Das geht doch unter jede Gürtellinie.

00:18:09: Ja, und die Leute wollen's nicht.

00:18:12: Wir wollen nichts konstruktiv diskutieren.

00:18:14: Also

00:18:15: was machen wir jetzt hier

00:18:16: mit der

00:18:16: Blase auf?

00:18:17: Die Leute sehen da ein Problem bei diesem negativen, problembehafteten Medienberichterstattung und Social Media.

00:18:25: Und deswegen braucht es dafür Lösungen.

00:18:27: Also wie soll's denn sonst gehen?

00:18:28: Wenn die Leute die Lösung gar nicht hören wollen... Wollt

00:18:31: ihr ja!

00:18:34: Sie wollen das ja hören.

00:18:35: Das habe ich doch gerade am Anfang gesagt.

00:18:36: für sie ist es zu ... Für die Mehrheit der Bevölkerung ist es so negativ.

00:18:41: Deshalb müsste ich Ihnen nur Honig um den Mund schmieren

00:18:44: Genau.

00:18:44: Und da sind wir bei dem Thema, du hast jetzt so... Du machst immer dieses Gegeneinander auf.

00:18:49: Journalismus muss ich um Fakten kümmern, muss irgendwie die Realität abbilden und nicht irgendwie den Leuten Honig in den Mund schmieren?

00:18:55: Was ist denn die Realität?

00:18:56: Weil das haben wir doch gerade gesagt was ist denn Die Realität bei Migration?

00:19:00: Was isst die Realitet bei Bildung?

00:19:01: Was es die Realitat bei diesem ganzen Gerechtigkeits-Themen?

00:19:05: Also wer...?

00:19:07: Was ist die Realitate?

00:19:08: Ja, der Tät ist das, was der Springerkonzern kommuniziert.

00:19:11: Nein!

00:19:12: Das ist es doch.

00:19:13: Da sind wir doch wieder bei Perspektiven-Reichtum, also die Realität ist halt nicht schwarz oder weiß oder nur schwarz und nur weiß.

00:19:20: Ja

00:19:20: aber warum wird das jetzt fast ein konzeptiver Journalismus?

00:19:22: Diese Sauber ist darauf getrieben.

00:19:24: Es gibt doch noch immer Qualitätsjournalismus.

00:19:27: Nur wird nicht konsumiert.

00:19:30: Also ich würde auch den öffentlich rechtlichen Qualitätsmedien, Süddeutsche FATs unterstellen das sie nach Qualitäterschanalismus machen.

00:19:40: Aber er wird von immer weniger Leuten wahrgenommen.

00:19:43: Wie sollen denn jetzt der Artikel in der FAZ oder der ARD-Bericht sein?

00:19:49: Dass die Leute konstruktiv sind und dass die Leute es dann wieder lesen oder sich zumindest mal nicht auseinandersetzen?

00:19:57: Also ich glaube... Also ich glaube, du magst das dann irgendwie als sinnlos oder schön färberei oder wie auch immer sehen.

00:20:05: Aber ich glaube die Medien wenn du fragst wie die Medien damit wie die Medien das machen sollen ist erstens eben perspektiven Reichtum konstruktiver berichten was sie nicht tun oder zu wenig tun.

00:20:18: Auch die Qualitätsmedien tun das zu wenig.

00:20:20: zur FZ kann ich gleich noch etwas sagen.

00:20:22: und zweitens in den Dialog gehen mit den Leuten.

00:20:25: Also es geht halt nur im Kleinen.

00:20:27: Das ist so, wir können

00:20:28: uns jetzt ja einer der Aussagen die immer wieder gesoffen werden und wo man auch sagt hier das funktioniert vor allem konstruktivistisch funktioniert vor einem auf dem lokaler eben kann ich mir auch irgendwo vorstellen dass es dort eine höhere Dialogbereitschaft gibt obwohl Ich manchmal auch mal zweifla, wenn ich es um die Nachbarschaft schaue.

00:20:50: Anyway!

00:20:51: Aber sobald wir doch in einige Ebenen Deutschland eben eine Weltebene hochgehen bis zu den heißen Themen, die diskutiert waren ist die Dialogbereitschaft nicht mehr da.

00:21:03: Wie bist du

00:21:04: dort in Dialog-Prom?

00:21:07: Es gab ja Dialogangebote.

00:21:09: Nehmen wir doch das Beispiel, Herr Merz will die AfD halbieren, er schafft es nicht.

00:21:15: Er hat auch gesagt, ich will mit den Dialogtreten und Wählern überzeugen.

00:21:20: Ist vielleicht Fritz Merz der falsche...

00:21:24: Vielleicht ja.

00:21:25: ...Konstruktiv schon ein bisschen zu bezeichnen aber da weiß man doch was ich meine damit.

00:21:33: Ich kriege den Punkt oder ich fände mich, er kann da nicht die Überzeugung gewinnen.

00:21:39: Das das es ist.

00:21:40: und meine im Grunde macht man ja immer wieder Gesprächsangebote aber sie werden ja nicht angenommen.

00:21:47: Und diese Gespräche sind dann zu negativ weil wir uns auch festgefahrene links grün versiffte Meinung haben und dann redet man nicht mit unserer.

00:21:57: Wo ist der Punkt?

00:21:59: Und bei den kleinen Themen geht das vielleicht noch, ja?

00:22:01: Mit der Schwimmbad in die Ecke und dem Sportplatz oder so was.

00:22:04: da kannst du es vielleicht noch von dieser Ebene.

00:22:07: Ich sage immer, boh ist links grün versifft.

00:22:09: Du hast jetzt mit meiner runterziehen auf die lokale Problemlösung.

00:22:15: Aber sobald wir etwas globaler an Anführungsstrichen werden sehe ich ist als extrem schwierig an.

00:22:22: Und ich glaube, die Gesprächsangebote werden seit Jahren zu all den Themen, die du genannt hast gemacht und es wird immer wieder glattgebildet oder

00:22:29: weggebildet.".

00:22:31: Das glaube ich, also zwei Dinge.

00:22:33: Erstens das glaube ich nicht!

00:22:34: Dass es immer wieder glatt gebügelt wird?

00:22:36: Ich glaube schon dass du da auch bist in einem gewissen Grad eben diesen Sensationspolarisierungs-Themen oder den Leuten die das halt propagieren auf ein Leim gehst.

00:22:50: und das zweite ist, ich würde dieses kleine und das lokale, das würde dich nicht so abbügelnd und zu sagen... Nein, das ist ja auch gut.

00:22:57: ...dann mal funktionieren.

00:22:58: aber

00:22:59: im

00:22:59: Bereich von Doch, das glaube ich schon.

00:23:02: Ich glaube schon, dass es da im Kleinen anfangen muss und also... Ich kann das ja verstehen.

00:23:12: Deine Argumente und so und auch eine gewisse Frustration dabei raus verstehe ich total.

00:23:17: aber wie sind wir doch mal ehrlich?

00:23:19: Du zeigst doch in deiner Video mit Themen umgehst Zeigst du doch auch, dass ein anderer Weg möglich ist.

00:23:27: Also erstens reden wir hier bei neun vor neun ja auch oft genug über Lösungen im Kleinen, also wenn ich dann dieses ganze Energiewende-Ladelust-Themen rede.

00:23:38: Auch das ist ja auch lösungsorientiert.

00:23:40: Also neun zu neun ist Konstruierungschanalismus?

00:23:43: Ja,

00:23:44: auf jeden Fall konstruktiver als weiß ich nicht Welt oder FHZ oder so wie die eben Social Media nutzen um halt mehr Aufregung zu generieren.

00:23:54: Du dich schon sagen?

00:23:56: Okay.

00:23:59: Findest du dass wir die Polarität... Nein!

00:24:01: Ich finde es einfach,

00:24:02: ihr wird mit Lase

00:24:03: konstruktives Journalismus aufgemacht was Journalismen an und für sich schon inhaltend soll.

00:24:08: Ja, also ich

00:24:10: hab

00:24:11: das mal gelernt als Historiker dass man eben beide Seiten einer Sachlage sich anschaut.

00:24:20: Mantra war damals wenn du irgendwas schreibst in der Hausarbeit dann musst du die linke Meinung reflektieren und muss die konservative Meinung reflektionen.

00:24:28: Du musst das ganze Spektrum abbilden um deine These entsprechend zu entwickeln.

00:24:32: Das gilt für mich ganz genauso auch für den Juralismus Und da muss ich ihn nicht konstruktiv nennen

00:24:38: Ja, aber da sind wir glaube ich gar nicht so weit voneinander entfernt oder?

00:24:42: Also ich würde vielleicht noch hinzufügen weil du hast immer gesagt beide Seiten.

00:24:45: Weil es gibt halt mehr als zwei Seiten.

00:24:47: Genau also das sind wir glaub ich sehr.

00:24:50: wie gesagt sind wir nah beieinander aber das passiert ja nicht.

00:24:53: dass ist halt.

00:24:54: das Problem ist passiert oft genug nicht und da muss es halt da muss Es halt Medieninitiativen Menschen geben die halt Trotz der Lage, in der wir sind.

00:25:06: Die halt auch oft genug nur eine Konstruktion ist oder ne Wahrnehmung isst die vielleicht mit der Realität soweit es ne Realität gibt nicht übereinstimmt.

00:25:14: Es muss eben diese Menschen geben, die was dagegen tun und die gibt es halt.

00:25:17: Und das finde ich auf jeden Fall etwas was äh Was ähm Ja was man positiv betrachten sollte, was man noch unterstützen sollte

00:25:28: Gut Aber du musst nicht kosten.

00:25:30: für Tim Schalls ganz ehrlich

00:25:34: Dann nenn es von mir aus Qualitätsjournalismus oder was auch immer, aber die ist ja völlig wurscht wie du's nennst.

00:25:40: Es geht ja darum, was das ist und wie man eben mit Themen umgeht und wie über Themen berichtet.

00:25:46: Das ist genau der Punkt!

00:25:51: Okay dann noch keine Sendung ohne KI?

00:25:57: Keine Sendungen ohne KI, kein neun von neun ohne KI.

00:26:01: Ich hab mich... Und dir hier irgendwo das Wasser rein zu können, weil ich da nie

00:26:07: kann.

00:26:07: Willst du konstruktiv werden?

00:26:09: Nein,

00:26:09: nie kann!

00:26:11: Dann war das recherchiert und das Bonn Institute hat einen GPT zu konstruktiven Journalismus.

00:26:19: entsprechend erstellt Können wir ja ab sofort vor der Sendung immer unser Thema mal da reinfüttern und mal gucken, was die uns konstruktiv entsprechend vorschlagen.

00:26:30: Und ich bin wirklich gespannt, ob da etwas anderes rauskommt als das, was wir sowieso machen.

00:26:34: Ja, ich glaube ganz ehrlich dass das bei uns wahrscheinlich nicht so sein wird.

00:26:39: Weil ich glaube dass wir das ja schon tun wie ich eben gesagt habe auch wenn du dich mit Händen und Füßen gegen das Wort konstruktiv wirst verschiedene Seiten zu betrachten und ein Problem von verschiedenen Seiten anzugehen das tun wir ja schon.

00:26:55: aber ich stimme dir zu dass man das durchaus mal ausprobieren könnte also dass man halt vielleicht auch mithilfe von KI zu einem, ja zur Perspektivenreichtum kommt.

00:27:06: Bin ich absolut dabei?

00:27:10: Ich werde es an mal bei verschiedenen Themen wirklich jetzt mal ausprobieren ob da irgendwas anders rauskommt als das was wir bei neun vor neun machen oder was sich außer nicht wirklich Meinungsstücke im Blog schreibe die bewusst polarisieren sollen ob da etwas anderes auch könnte.

00:27:24: ich Ja, also mir haftet dem Ganzen so viel an dass man viele gute Nachrichten produzieren muss und mal eine gute Stimmung machen muss um da damit die Leute sich besser fühlen.

00:27:38: Und das ja dann bin ich vielleicht auch wirklich zu rational.

00:27:42: wir müssen uns der Welt und den Problem dieser Welt stellen wie sie sind.

00:27:47: Wir kommen schon zu lokal lokal, sicherlich näherstellen oder besser stellen.

00:27:52: Weil wir dort vielleicht auch eine Lösungsmöglichkeiten haben die wir bei einem globalen Themen nicht haben.

00:27:57: das frustriert natürlich dann auch weil man sie dort nicht hat.

00:28:01: aber gut ich lasse mich überraschen und ich glaube unser Problem ist nicht konstruktiver Journalismus.

00:28:07: Unser Problem sind die Filterblasen in denen sich die Leute bewegen aus denen sie sich eben auch nicht mehr rausbewegen wollen.

00:28:13: und gut sagt Durch konstruktiven Journalismus kann man diese Glasen vielleicht ein bisschen mal reinpixen, mal gucken.

00:28:20: Vielleicht geht er eine oder andere raus?

00:28:22: Die letzten Jahre haben aber gezeigt dass das nicht funktioniert halt bisher.

00:28:27: Das wird immer schlimmer!

00:28:30: Dass wäre halt.

00:28:30: die Frage nur ob es halt irgendwie wirklich nicht mehr zu drehen ist...

00:28:36: Sorry wenn ich jetzt so negativ bin ja, aber ich bin da schon sehr frustriert

00:28:40: Kann ich auch total nachvollziehen.

00:28:42: Aber wie gesagt, ich weigere mich immer noch aufzugeben und ich glaube du auch bei allem was du jetzt hier sagst Lass uns, wir sind hier auf der Republik übernächste Woche.

00:28:53: Das Bonn-Institut ist auch da.

00:28:55: die haben ja so ein Format eine Stunde Reden entwickelt.

00:28:59: das habe ich jetzt gelesen.

00:29:00: in Bonn war ich leider nicht dabei Da wurde das schon mal umgesetzt wo eben Menschen konstruktiv also zusammenkommen dass es wieder diese lokale Ebene zusammen kommen zu einem bestimmten Thema und sich eben austauschen Die halt eben auch unterschiedlicher Meinung sind.

00:29:16: da sind wir wirklich dieses ganz klar sehr fokussierte Lokal der lokale Ansatz, wie ich finde oder wie ich glaube immer noch sehr sinnvoll ist.

00:29:24: Aber wie gesagt das Boninstitut ist auf der Republikan.

00:29:27: Lass uns da mal vorbeigehen und ein bisschen reden.

00:29:30: Wir sehen mal!

00:29:35: Und dann sehen wir weiter.

00:29:36: Ich bin da

00:29:37: eigentlich wirklich frustriert und habe auch hier lokale Beispiele.

00:29:40: gerade hier waren ja Wahlen in Darmstadt und da stehen sich jetzt die Grünen wirklich fein zählikst der SPD im CDU-Gang über.

00:29:49: Und ein Hart zeigt auf den anderen, sie sind nicht in der Lage und das sind ja nun mal eigentlich demokratische Parteien und über die alle um in der Mitte Verorten sind nicht in der Lage dazu einen Kompromiss zu kommen, um an einer Koalition zu bilden.

00:30:03: Aber das weiß ich nie was.

00:30:04: Das sind die Fronten so verhärtet scheinbar und es ist so emotionalisiert auf beiden Seiten dass da nur noch übereinander hergezogen und geschimpft wird oder einfach blockiert wird.

00:30:15: Und das ist für mich auch ein Beispiel was unserer Zeit derzeit kennzeichnet.

00:30:22: Dein Wort in das Ohr von wem auch immer konstruktiv sind die Leute derzeit nicht.

00:30:31: Dialog betreibt, sind sie oft auch nicht.

00:30:34: Das heißt nicht dass man aufgeben muss aber das ist leider meine Analyse der gegenwärtige Zeit.

00:30:41: Das heißt nicht, dass man aufgeben muss.

00:30:42: Habe ich jetzt gehört?

00:30:43: Alles andere habe ich nicht mehr gehört was du danach gesagt hast.

00:30:45: insofern alles gut und Du hast jetzt Darmstadt als Beispiel genannt.

00:30:49: Ich kannte kann auch ein bisschen aus einem aus dem Beispiel hier bei uns Siegburg nennen.

00:30:53: also da war eben vor der.

00:30:56: vor der Kommunalwahl sind sich SPD und CDU wirklich sehr stark sehr hart angegangen.

00:31:01: es wurde wirklich sehr viel polarisiert Und jetzt nach der Wahl koalieren sie miteinander Also versuchen dann irgendwie zusammen zu kommen.

00:31:09: Da höre ich jetzt von vielen Leuten hier lokal.

00:31:12: Ja, das ist doch alles nur Fassade, weil die haben sich halt so bekämpft und jetzt wollen sie auf einmal miteinander irgendwie klarkommen oder haben sich wieder liebt?

00:31:22: Das kann doch nicht wahr sein!

00:31:24: Ich würde es halt genau umgekehrt sehen.

00:31:25: Ist doch gut, dass Sie's jetzt versuchen, wieder miteinander klarzukommen und miteinander Politik zu machen.

00:31:30: Hoffen wir, dass es funktioniert.

00:31:32: Das machen wir nicht weiter.

00:31:34: Mir fällt unsere Große Koalition ein,

00:31:38: was ist

00:31:38: ja genau das Gleiche?

00:31:40: Und es wird Ihnen auch zum Vorwurf gemacht und in den eigenen Reihen, sowohl von der CDU-Zösie als auch bei der SPD und die anderen machen sowieso Fingerpointing.

00:31:54: Sorry ich bin wahrscheinlich etwas zu negativ und frustriert

00:31:58: Aber weißt du, was gut ist?

00:32:00: Jetzt haben wir endlich mal einen Streitgespräche geführt.

00:32:02: Da müssen wir nicht Axel Oppermann für einladen, sondern das Klima war noch zu zweithin.

00:32:05: Das

00:32:05: können wir auch!

00:32:06: Ja, ich bin bewusst auch ein bisschen polarisiert, weil natürlich so ein Thema muss man ja auch konservat diskutieren dürfen und alles andere bringt

00:32:15: uns her.

00:32:16: Absolut.

00:32:16: Wir haben Perspektiven gebracht.

00:32:19: Jetzt bitte die Honignachricht zum Schluss.

00:32:30: Die Honig-Nachricht-Zumschluss habe ich nicht, ich werde nur ein paar... Ich nehme mal Honig und

00:32:34: gratuliere mir mal das Plattbach den Klassenerhalt geschafft hat.

00:32:37: Herzlichen Glückwunsch!

00:32:38: Ich hoffe du kannst mich am Samstag nach dem Samstag gratulieren.

00:32:41: Schauen

00:32:44: wir

00:32:44: mal.

00:32:46: Ein konstruktiver Abschluss

00:32:48: oder ein konstruktives?

00:32:50: Konstruktiver Abschluss ist, ich werde in den Show Notes und in der YouTube Beschreibung, werde ich ein paar Beispiele für konstruktiven Journalismus mit aufnehmen.

00:32:58: Dann können sich alle dies hier bis zum Ende durchgehalten haben oder eben in die Beschreibungen gucken.

00:33:03: Können Sie dann mal selbst einen Bild machen?

00:33:04: Ob es ob sie glauben dass das was bringt oder nicht?

00:33:08: Amen!

00:33:10: Bis zum nächsten Mal.

00:33:11: Tschüss.

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